Einen wunderschönen, guten Morgen.
Wie ich sehe, stehen bereits auf einigen von Euern Tischen Kaffeetassen rum. Guten Durst.
Ich freue mich, dass Ihr nach wie vor so zahlreich an unserem Kaffee-Kurs teilnehmt. Heute nehmen wir Teil III in Angriff.
Thema heute: Es geht um den Konsum von Kaffee und die physiologischen Wirkungen.
Kaffee-Konsum:
Den größten Kaffeekonsum der Welt haben die Finnen. Jeder Einwohner Finnlands konsumierte 2003 durchschnittlich 11,4 kg Kaffee, was insgesamt 1754 Tassen pro Jahr beziehungsweise 4,8 Tassen pro Tag und Person entspricht.
Den größten Gesamtverbrauch haben die USA, 2003 betrug er schätzungsweise 1.216.477 t (Finnland: 59.301 t). Umgerechnet auf den einzelnen Bewohner der USA, entsprechen diese Zahlen 4,2 kg bzw. 646 Tassen pro Jahr (1,8 pro Tag).
Im Durchschnitt konsumierte jeder Deutsche im Jahr 2003 6,6 kg Kaffee, das entspricht 2,8 Tassen Kaffee am Tag (2006 3,1 Tassen am Tag). Damit ist Kaffee noch vor Bier das beliebteste Getränk der Deutschen.
Physiologische Wirkungen des Kaffees:
Eine Tasse mit 125 ml Filterkaffee enthält ca. 80–120 mg Koffein. Dem Kaffee wird aufgrund seines Koffeingehaltes eine aufmunternde und leicht antidepressive Wirkung zugeschrieben, da das Koffein die Wirkung des schlaffördernden Botenstoffes Adenosin blockiert. Es gibt jedoch auch Wirkungen, die im Allgemeinen unbekannt sind. Kaffee hat eine zunächst beruhigende Wirkung. In der Praxis ist es bekannt, dass man besser einschläft, wenn man sich in den ersten 15 Minuten nach dem Kaffeetrinken hinlegt, weil das Schlafzentrum im Gehirn besser durchblutet wird. Zögert man jedoch zu lange, verpasst man die beruhigende Wirkung des Kaffees und das Koffein beginnt zu wirken; nun ist es fast unmöglich einzuschlafen. Diese Methode der Beruhigung wird z. B. in Krankenhäusern angewandt. Bei älteren Menschen bekämpft Kaffee den Abfall der Atemfrequenz beim Einschlafen, was deren Schlafqualität verbessern kann.
Um die aufmunternde und konzentrationsfördernde Wirkung des Kaffees voll ausschöpfen zu können, ist es nach einem Artikel in der Fachzeitschrift Sleep (Vol. 27, Nr. 3)sinnvoller, viele kleine Schlucke Kaffee über den Tag (bzw. die Nacht) verteilt zu sich zu nehmen, als eine große Tasse Kaffee am Morgen. Auf diese Weise finde eine deutlich effektivere Einwirkung des Koffeins auf die Schlafzentren im Gehirn statt. Die Strategie, den Kaffeekonsum gleichmäßig auf einen längeren Zeitraum zu verteilen, sei besonders nützlich für nachts arbeitende Personen: Ihnen fällt es so leichter wach zu bleiben und dabei ihre Konzentrationsfähigkeit aufrechtzuerhalten.
Die konzentrationsfördernde Wirkung konnte im Magnetresonanztomografen sichtbar gemacht werden, so wurden insbesondere die Hirnareale Frontallappen und vorderes Cingulum, in denen das Kurzzeitgedächtnis verortet wird, aktiv.
So, für heute genug gelernt was Kaffee angeht. Wir sehen uns morgen wieder in alter Frische, wenn wir Teil IV in Angriff nehmen.
Ich wünsche Euch allen einen angenehmen koffeeinhaltigen Tag.
Gastautor: Alex http://www.workablogic.de/ / http://www.letzterstand.de/
Foto: © pixelio.de/ roloplan























Ei der Daus! Schon wieder zu spät! Aber es gibt auch einen Grund. Meine Ur-Ur-Ur-Ur-Oma hat heute Geburtstag, mußte rasch einen Gruß vorbeibringen. Soll jetzt keine Ausrede für die Verspätung sein, kommt auch nicht mehr vor, Omas sind aus. Gut, und klar, ich weiß, ich weiß, werde mich da hinten auf den Notsitz quetschen :fett:
Und schon habe ich eine Frage zum heutigen Thema.
Dieser Magnetresonanztomograf, war da seinerzeit auch wirklich sichergestellt, dass er voll funktionsfähig war, denn man kennt das doch, benutzt man die Dinger Montags am morgen, dann zeigen sie meistens falsche Werte an, das wiederum eine Auswertung der Daten in ein spektral geformtes Hascherl kaum möglich macht. Oder handelt es sich bei damaliger Untersuchung nur um eine Schätzung, was ich persönlich eh favoritisiere, so mal in den Raum geschleudert, als eingefleischter Teetrinker. :senior:
Aber egal, was auch immer, wer mit wem, und warum überhaupt, ein Tässchen Kaffee gleich danach, nun, ich werde es testen und darüber in der nächsten Stunde berichten.
Ach ja, dies noch, die heutige Lehrstunde hat wieder großen Spaß gemacht, bei so komprimierter Info über diese herrlichen kleinen Böhnchen, da nehme ich den Notsitz gerne in Kauf und verspreche hier schon mal ganz hoch und eilig, zur nächsten Stunde werde ich pünktlich, wahrscheinlich als erster erscheinen, jawoll, ja :licht:
Abschließend wünsche ich Dir und den anderen Kommis noch einen glücklichen Samstag einen friedlichen Sonnabend und vor mir aus auch noch ‘nen flotten :undweg:
Kvelli
P und S
Die Erfindung der Gastkommentare ist genial B-)
Wow, das ist ja super interessant, liebe Michaela.
Danke für die Informationen.
Meine Kaffeetasse ist gerade leer. Bis auf die letzte kalte Pfütze, die irgendwie bei jeder Tasse bei mir übrig bleibt. Ich trinke gleich noch einen heißen Kaffee. :coffee:
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünsche ich,
Martina
:verdreh: Stimmt genau , ohne Kaffee morgens , ist bei mir nichts los.
Bin gerade bei meiner ersten Tasse für heute. Ja ja ich weiß – ich bin spät dran.
Mit 2,8 Tasse pro Tag würde ich nicht klar kommen. Sprich – ich schraube den Durchschnitt nach oben.
Interessant finde ich das mit dem “und leicht antidepressive Wirkung”. Demnach müsste ich momentan noch ein paar Tasse mehr schlürfen.
Wohl bekommt’s. :arven:
Übrigens – auch dieser Blog läuft noch auf Sommerzeit. Bitte mal umstellen bei Gelegenheit.
Das Kaffee auch eine Einschlafwirkung hat, war mir bisher vollkommen unklar. Finde ich aber interessant zu wissen.
Weiter weiß ich nun endlich auch, warum ich trotz einer ganzen Tasse Kaffee den Tag über noch müde bin, wenn ich zu wenig (oder zu viel) geschlafen habe. Vielleicht sollte ich es tatsächlich mal so machen: Eine große Tasse Kaffee (0,2 Liter oder 0,25 Liter) hinstellen, schön erkalten lassen und dann so alle paar Stunden mal ein Schluck daraus genießen. Tatsächlich mach ich es manchmal so: Die Tasse Kaffee morgens einschenken und dann erst abends kurz vor Feierabend merken, dass diese ja noch voll ist. Dann ist der Kaffee zwar schön kalt, aber schmeckt ja noch trotzdem. Irgendwie ist dann die aufmunternde Wirkung meistens auch weg, aber ich werde danach irgendwie zitterig. Klingt komisch, ist aber so.
Danke Alex für den Artikel und mach weiter so.
LG, Tobi
Da soll mal einer sagen, bloggen bildet nicht …
Super interessant und wieder viel gelernt.
Liebe Grüße
Iris
Das ist echt irre interessant! Hoffentlich gibt es noch eine Fortseztung!
Musste heute früh bei der Zeitungslektüre so an dich und alle anderen Kaffeesüchtigen denken, denn es gab im beiligenden Magazin einen riesengroßen Kaffeeartikel!
Leider ist der Bericht im Online-Teil noch nicht zu lesen…
Ein schönes Wochenende euch allen,
LG JOsie
@ Kvelli
Wow Kvelli das war ja mal ein Statemand
Ich freu mich das du so brav zur Lehrstunde kommst und sie auch noch toll findest.
Also ich bin auch begeistert welche Mühe sich Alex macht mit diesen ganzen Infos
@ Martina
Das Lob geht an Alex dessen Gastbeitrag das ist.
Ich selber habe mir eben noch einen Becher gegönnt bevor ich mal etwas tun muss
@ Bettina
Ich fühle mich auch erst menschlich nach der ersten Tasse Kaffee morgens :coffee:
@ Mark
Das mit dem Kaffee wusste ich auch nicht…ok das Schokolade glücklich macht ist ja bekannt ( Hätte auch weniger Kalorien lol )
Ups…und wo stellt man das um? :unsure:
@ Josie
Morgen kommt noch ein Beitrag von Alex
Wenn der Artikel online ist schickst du mir den Link?
Dickes Busserl in den Norden
@ ToMi
Wie gesagt Wirkung hat Kaffee für mich so gut wie gar keine.
Ich werde weder wach noch müde.
Ich mag das Zeug schlicht und einfach gesagt :hehe:
@ Lillie
-lach- genau wir bilden uns aber sowas von.
Aber auch ich muss sagen, Kaffee so aus der Sichtweise ist doch wirklich mal sehr interessant
Wieder sehr lehrreich.
Also ich treibe den Durchschnitt auch gewaltig nach oben. Eine große Tasse am Morgen? Viele kleine Schlücke am Tag. Bei mir sind es eher viele kleine Tassen pro Tag und die mit großen Schlücken. ;-)
Schönes Wochenende
Fulano
Zeitumstellung: Einstellungen > Allgemein > Zeitzone UTC +1:00
Wow :peace:
What a wonderful crack song and great party here tonight
Adios, Arriba, Kakao :arven:
James Blue, Montana and Doc :smoker:
Add: Babbaluba Dong :undweg:
Huhu Arven, na logo – ich wollte ihn hier schon posten – für alle Kaffeefreaks sozusagen…
Steht auf meiner t-do-Liste
Dickes Busserl und
deine Josie
@ Fulano
-lach- ja so ungefähr geht es mir auch :wechbrech:
@ Mark
Danke, ich versuche es gleich
@ Josie
Danke Maus *Busserl* Du bist ein Schatz aber das weisst du ja
@ James Blue
lol… Genau das wollte ich auch eben sagen… :arven:
So, zu später Stund, will ich mich dann aber doch noch hier zu Wort melden.
Erneutes Dankeschön, dass Ihr zu so vielen hier am Kaffee-Kurs teilnehmt, es macht mir eine Menge Spaß mit Euch.
Hatte heute leider nicht viel Zeit um hier noch auf weitere Fragen einzugehen, da ich noch ein anderes Ganztags-Seminar halten musste.
Ich bin aber froh, dass hier der ein oder die andere wieder einige neue Informationen aufgeschnappt habt.
Und auch wenn morgen Sonntag ist, den letzten Teil nehmen wir dennoch in Angriff und am Montag wartet dann der Abschlusstest auf Euch! ;)
Angenehmen Samstagabend,
Euer Alex
:moin: Tachchen
So, bin da :huhn: Wann geht’s los
Wo seid ihr :senior:
Gut, dann nehme ich schon mal Platz :wanne: und hole meine Buntstifte raus :peace: trinke mir ‘nen kurzen und ‘nen Cappi :coffee: und vertreibe mir solange sinnvoll die Zeit :poppen: bis ihr auch da seid :licht:
Bin heute echt entspannt :smoker: wie’s mit den Böhnchen weiter geht :neugier:
Bis denne :hehe:
@ Kvelli
Ups… Heute hab ich wohl verschlafen :whistle:
Kann ich es wieder mit Kaffee gut machen? :coffee:
Und glaub mal Ösi Kaffee hat was :hehe: